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Sprache und Wissen

Zu einer transzendentallogischen Semantik natürlicher Sprachen

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Rüdiger Gladen

Die Linguistik hat dem Paradigma der Selbstreferentialität von Sprache erklärend nahezukommen. Eine Transzendentalsemantik rekurriert in diesem Sinne auf die Kantische Erkenntnislogik: Transzendentale Erkenntniskategorien und das Wissen um sie sind Sprache konstitutiv. Diesem Projekt einer «Kritik der linguistischen Vernunft» dient die strenge Unterscheidung von Sinn und Bedeutung. Sinn ist (dialektisches) Synthesisprodukt von Sprache, Wissen kategorialreflektierte Existenz in semantisch-grammatischer «Inklination», linguistische Beschreibung dessen methodologisch-terminologisch illustrativ. Eine Transzendentalsemantik führt ihren Diskurs mit den profiliertesten sprachtheoretischen Konzepten dieses Jahrhunderts (Wittgenstein, Saussure, Hjelmslev, Chomsky etc.).
Aus dem Inhalt: Transzendentale Deduktion: semantische und grammatische Ableitungen - Linguistische Analysis: strukturelle Definitionen und generativ-dialektische Logik.