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Literarische Labyrinthe

Über die Bewegungen des skandinavischen Romans der 1980er Jahre zwischen Ich und Welt, Wirklichkeit und Fiktion, Mythos und Aufklärung

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Gabriele Beyer-Jordan

Diese Arbeit untersucht anhand jeweils eines Romans von Stig Larsson, Klas Östergren, Lars Gustafsson, Knut Faldbakken und Peer Hultberg verschiedene literarische Phänomene, durch die sich die für die 1980er charakteristische Absage an jede Form von Verbindlichkeit und Orientierung in Skandinavien exemplifizieren läßt. Eine Ästhetik der Pluralität und Multiperspektivität führt immer wieder zu einer Dekonstruktion der Grenzen zwischen Ich und Welt, Wirklichkeit und Fiktion, Mythos und Aufklärung. Daraus resultieren nicht nur bedeutende Konsequenzen für den Status des Subjekts, sondern auch für den Textbegriff.
Aus dem Inhalt: Sozialrealismus und soziales Subjekt in der skandinavischen Literatur der 70er Jahre - Zur Genese des gesellschaftlich konstituierten und konditionierten Subjekts und seiner Dekonstruktion - Die Literatur der 80er Jahre in Skandinavien - Kategorien und Tendenzen - Untersuchung der Romane «Nyår» von Stig Larsson, «Plåster» von Klas Östergren, «En kakelsättares eftermiddag» von Lars Gustafsson, «Glahn» von Knut Faldbakken, «Requiem» von Peer Hultberg.