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Biographische Studien zu den Verständigungsversuchen zwischen Deutschland und Frankreich am Vorabend des Ersten Weltkrieges

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Gerhard Keiper

Der deutsche Diplomat Oscar von der Lancken und der französische Großindustrielle Graf Armand, im Ersten Weltkrieg Träger bedeutender Friedensversuche, bemühten sich schon in den letzten Friedensjahren, eine Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich auf dem Wege aktiver Entspannungspolitik, Schaffung wirtschaftlicher Interessenverflechtung und verdeckter Pressesubvention in Gang zu setzen. Ihre teilweise gemeinsam unternommenen, diskreten Bemühungen entsprangen freier Einsicht und individueller Wertsetzung. Sie verlangen deshalb nach einer Untersuchung, die die handelnden Männer in den Mittelpunkt stellt. Neben Memoiren und diplomatischen Akten erlauben vor allem neu entdeckte Nachlässe einen Blick auf die vergessenen historischen Chancen der deutsch-französischen Beziehungen.
Aus dem Inhalt: Oscar von der Lancken als Botschaftsrat in Paris 1907-1913: Verständigungspolitik in Opposition gegen den eigenen Staatssekretär - Graf Armand und seine Freunde: Finanzpazifismus, Presse und große Politik - Ernest Judet und sein «Eclair»: geeigneter Propagandist der Verständigung?