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Die Rezeption europäischer und amerikanischer Lyrik in Deutschland

Christine Fischer and Ulrich Steltner

Dieser Sammelband umfaßt zwölf Beiträge zur Rezeption europäischer und amerikanischer Lyrik in Deutschland. Neben der englischen und amerikanischen Literatur findet in den Beiträgen auch französische, tschechische, polnische, russische und südslavische Lyrik Berücksichtigung. Betrachtet werden unterschiedliche Arten und Möglichkeiten der Rezeption fremdsprachiger Versdichtung. Der kreativen Auseinandersetzung mit ihr kommt eine besondere Bedeutung zu. Insofern enthält der Sammelband gleichermaßen literaturwissenschaftliche Analysen und «Werkstatt»- bzw. Erfahrungsberichte von Lyrikübersetzern.
Aus dem Inhalt: Ferdinand von Münch: Das Gedicht im Gepäck. Fünf Anmerkungen zum grenzüberschreitenden Gebrauch von Thomas Grays «Elegy Wrote in a Country Church Yard» in Deutschland - Michael Hanke: John Keats in Deutschland - Detlev Gohrbandt: Textstruktur und Leserbezug als Kriterien der Übersetzungsarbeit am Beispiel der Lyrik von Dylan Thomas - Daniel Göske: Ein Pound deutsch? Zur übersetzerischen Metamorphose von «Hugh Selwyn Mauberley» - Irène Kuhn: Eine Vielzahl deutscher Baudelaires. Die lange Geschichte eines Mißverständnisses - Ulrich Steltner: «Im Anfang war...» Die deutschen Versionen von Przybyszewskis Rhapsodie «Requiem aeternam» - Andreas Ohme: Jaroslav Seifert und der Poetismus - Gabriella Schubert: Zu deutschen Übertragungen balkanslavischer Volkspoesie - Uta Flechsig: Nachdichtung - zwischen Anspruch und Möglichkeit. Tvardovskijs Poem «Vasilij Terkin» und seine deutschen Fassungen - Gudrun Heyer: Rezeptionsmöglichkeiten russischsprachiger Lyrik unter fachdidaktischer Sicht - York Freitag: Zwischen den Extremen. Übersetzungsvergleiche von Gedichten Anna Achmatovas - Christine Fischer: «Fast eine Fantasie»? Nikolaj Zabolockij und Afanasij Fet in Deutschland.