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Netzwerkexternalitäten als Ursache für Marktversagen

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Andreas Röver

Reinigt ein Kapitän seine Öltanks unentgeltlich vor einem Badestrand, entstehen herkömmliche Externalitäten. Berücksichtigt ein Autofahrer zwar die eigenen möglichen Zeitverluste aufgrund von Staugefahr, nicht aber diejenigen anderer Autofahrer, so entstehen Netzwerkexternalitäten. Netzwerkexternalitäten sind nicht abgegoltene Vor- bzw. Nachteile, die die Nutzung eines Produktes bei Nutzern gleichartiger Produkte verursacht. Gezeigt wird, daß und warum es möglich ist, daß die Nutzerzahl bei positiven Netzwerkexternalitäten zu niedrig bzw. bei negativen zu hoch liegt, die Marktanteile suboptimal sind und überlegene Produkte sich am Markt nicht durchsetzen. Dann wird geprüft, ob die Wohlfahrt durch wirtschaftspolitische Eingriffe erhöht werden kann. Negative und gemischte Netzwerkexternalitäten werden erstmals untersucht, positive Netzwerkexternalitäten einheitlich systematisch dargestellt.
Aus dem Inhalt: Netzwerkexternalitäten: Ursachen und Beispiele - Größenvorteile, Überfüllung und Kompatibilitätsprobleme in Kommunikations-, Verkehrs-, Versorgungs- und sonstigen Netzen - Optimale Preissetzung und erfolgversprechende Unternehmensstrategien im Netzwettbewerb - Auswirkungen monopolistischen Produktangebots - Staatliche Regulierung des Netzwettbewerbs.