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Staatsverschuldung in der Demokratie

Eine polit-ökonomische Analyse

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Inge Stalder

Die Arbeit wurde mit dem 2. Preis der Wolfgang-Ritter-Stiftung ausgezeichnet. Ausgehend von der systemimmanenten Tendenz repräsentativer Demokratien westlicher Prägung zu ständiger Staatsverschuldung, verfolgt die Arbeit zwei Ziele: Erstens werden die hierfür ursächlichen Faktoren analysiert; zweitens werden Vorschläge entwickelt, wie die Neuverschuldung künftig ursachenadäquat eingedämmt werden könnte. Dabei wird die Argumentation neben finanztheoretischen und polit-ökonomischen Analysen durch empirische Untersuchungen für die Bundesrepublik Deutschland gestützt. Die Studie plädiert angesichts der geringen Aussicht auf politische Durchsetzbarkeit verschiedener Begrenzungsmaßnahmen der Staatsverschuldung für die Einführung eines debt cap, das durch Koppelung der Verschuldungspraxis mehrerer Länder eine endogene Verschuldungsobergrenze setzt.
Aus dem Inhalt: Die Untersuchungsobjekte Staatsverschuldung und politischer Prozeß der repräsentativen Demokratie - Polit-ökonomische Analyse der Ursachen der fortdauernden Staatsverschuldung - Empirische Überprüfung der theoretischen Ergebnisse der Ursachenanalyse von Budgetdefiziten - Handlungsbedarf in puncto Staatsverschuldung.