Show Less
Restricted access

Die Konkretisierung der Gerichtsstandsregeln des EuGVÜ durch den EuGH

Effektivität des Rechtsschutzes für den Kläger oder effektiver Beklagtenschutz?

Series:

Josef Weiß

Die Arbeit untersucht die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaft zu den Zuständigkeitsvorschriften des Übereinkommens über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen. Sie geht der Frage nach, ob der Gerichtshof bei der Konkretisierung der Gerichtsstandsregeln des Übereinkommens den richtigen Mittelweg zwischen Effektivität des Rechtsschutzes für den Kläger und effektivem Beklagtenschutz gefunden hat. Eine Analyse und Bewertung der Entscheidungen des Gerichtshofs zu den ihm vorgelegten Auslegungsfragen der Gerichtsstände des EuGVÜ zeigt dabei, daß er grundsätzlich den Beklagtenschutz ausreichend beachtet, ohne gleichzeitig die Erfordernisse eines effektiven Rechtschutzes für den Kläger zu vernachlässigen. Die Interessen von Beklagtem und Kläger werden den Wertungen des Übereinkommens entsprchend bewertet.
Aus dem Inhalt: Die Rechtsprechung des EuGH zu den Gerichtsstandsfragen des EuGVÜ - Die Gerichtsstände für Vertragsklagen, für die unerlaubte Handlung, der Zweigniederlassung, der Streitgenossenschaft, für unbewegliche Sachen - Annexzuständigkeit kraft Sachzusammenhang.