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Orient und Okzident nach den Hauptwerken des Jakob von Vitry

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Ilse Schöndorfer

Der zeitweilige Bischof von Akkon und Kreuzfahrer Jakob von Vitry (1160/70-1240) war einer der einflußreichsten Autoren des lateinischen Mittelalters, zugleich hinterließ er mit seiner zweigeteilten Historia Hierosolimitana abbreviata und seinen Briefen wichtige Quellen für die Erforschung des Fünften Kreuzzuges. Die Studie untersucht mittels Vergleichsbeispielen von Zeitgenossen, vor allem der Historia Damiatina Olivers von Paderborn, und unter Heranziehung weiterer Werke Jakobs dessen Sichtweise verschiedener Themenbereiche wie Religiosität, Wissenschaftsverständnis und Naturbetrachtung. Dabei zeigt sich häufig eine starke Abhängigkeit Jakobs von Vorbildern, vereinzelt erscheinen aber auch neue Impulse.
Aus dem Inhalt: Religiosität - Wissenschaftsverständnis - Gesellschaftsgruppen - Personenbeschreibungen - Städtebeschreibungen - Mirabilia - Naturschilderung.