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Die Haftung für Drittschäden beim Gefahrguttransport

Ein Vergleich der CRTD mit deutschem und portugiesischem Recht

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Ute Stör

Die Arbeit analysiert rechtsvergleichend den Haftungsschutz Unbeteiligter bei Gefahrgutunfällen. Das europäische Übereinkommen über die zivilrechtliche Haftung für Schäden bei der Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, auf der Schiene und mit Binnenschiffen (CRTD) wird mit den derzeitigen Regelungen in Deutschland und Portugal verglichen. Die Analyse kommt zu dem Schluß, daß die klare und einfache Regelung der CRTD bei der Haftungsbegründung sowie die vorgesehene Einführung der Pflichtversicherung entscheidende Vorteile für den Geschädigten brächten. Auch Umweltschäden würden eine angemessene Berücksichtigung finden. Im übrigen können die Regelungen der CRTD nationale Unterschiede beim Schadensumfang nicht beseitigen; diese werden kritisch beleuchtet.
Aus dem Inhalt: Grundsatzentscheidungen - Anwendungsbereich der CRTD - Haftung des Gefahrgutbeförderers Straße, Schiene, Binnenschiffahrt - Allgemeine Haftungsvorschriften beim Gefahrgutunfall - Verkehrsrechtliche Haftungsvorschriften beim Gefahrgutunfall - Umweltrechtliche Haftung für Gefahrgutunfälle - Immaterieller Schadenersatz rechtsvergleichend - Ersatz von ökologischen Schäden bei Gefahrgutunfällen - Versicherung von Drittschäden beim Gefahrguttransport.