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Tun oder Lassen?

Die Rolle von framing-Prozessen für die Wahl von Handlung oder Unterlassung in Entscheidungssituationen

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Katrin Fischer

Warum unterlassen Menschen in manchen Situationen eine Handlung, während sie es bei anderen Problemen vorziehen, lieber irgend etwas als gar nichts zu tun? Und warum bewerten Menschen eine Handlung anders als eine Unterlassung, auch wenn beide zu identischen Konsequenzen führen? Unter Nutzung kognitionspsychologischer Konzepte wird dazu die Rolle der mentalen Repräsentation eines Problems für das Entscheidungsverhalten analysiert. Nicht nur wie ein Problem tatsächlich beschaffen ist, entscheidet darüber, ob jemand lieber handeln oder lieber die Handlung unterlassen möchte, sondern wie dieses Problem wahrgenommen und mental repräsentiert wird. Ein solches Repräsentationsmodell für Entscheidungen wird entwickelt und empirisch getestet.
Aus dem Inhalt: Die Phänomene «Omission Bias» und «Commission Bias» - Einflußfaktoren auf und Erklärungsansätze für Omission- und Commission-Tendenzen - Framing - Ein alternatives Erklärungskonzept - Problempräsentation - Problemrepräsentation und Omission/Commission - Kontextabhängigkeit von Omission/Commission.