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«Warum schreibe ich das alles?»

Zur Rolle des Tagebuchs für deutschsprachige Exilschriftsteller 1933-1945

Series:

Izabella Sellmer

Die Studie untersucht ausgewählte Tagebücher folgender deutschsprachiger Exilschriftsteller: Bertolt Brecht, Hugo Huppert, Klaus Mann, Thomas Mann, Robert Musil, René Schickele, Werner Vordtriede, Otto Zoff, Stefan Zweig. Anhand von Aufzeichnungen dieser Autoren wird der Versuch unternommen, Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Einstellung zur Zeitgeschichte und in den Selbstentwürfen der Diaristen zu verdeutlichen. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage nach der Funktion des Tagebuchs in der intellektuellen, moralischen und emotionalen Auseinandersetzung seines Autors mit dem Exilschicksal. Das Fazit lautet: Tagebücher sind ein wichtiges Hilfsmittel bei der Überwindung der durch die Emigration bedingten Identitätskrise.
Aus dem Inhalt: Tagebuch als literarische Gattung - Exil nach 1933 - Emigration als Identitätskrise - Exiltagebuch - Zeitgeschichte und Selbstentwürfe in den Aufzeichnungen deutschsprachiger Schriftsteller - Funktion des Tagebuchs.