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Der Dichter in seinem Dichtersein

Versuch einer philosophisch-theologischen Deutung des Dichterseins am Beispiel von Czeslaw Milosz

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Andrzej Wiercinski

Dichtung ermöglicht einen ursprünglichen Zugang zur Wirklichkeit. Sie ist die Konkretisierung des Verhältnisses zwischen dem Sein und dem Dichter, der durch seine Verwurzelung im Sein ins Denken kommt. Das Dichtersein zeigt sich in seiner Aktualisierung und somit in seinem Seiendsein. Die seinsphilosophische und aktmetaphysische Grundlegung von Dichtung erschließt sich aus der Nähe zum Sein und wird im Kontext der Postmoderne untersucht. Als dichterisches Beispiel dient das Werk des polnischen Nobelpreisträgers Czeslaw Milosz. Die Studie befaßt sich mit dem Verhältnis von Theologie und Dichtung und arbeitet die theologische Dimension der Dichtung heraus. Im Blick auf das Dichtersein werden ausgewählte Gedichte Milosz's interpretiert. Der Dichter will zur Quelle seines Dichterseins durchdringen und macht dieses Ringen zum Thema seiner dichterischen Existenz.
Aus dem Inhalt: Der Dichter im Kontext der Postmoderne - Dichtung und Theologie - Theologische Aspekte für die Interpretation der Dichtung - Im Reich der Dichtung - Interpretation ausgewählter Gedichte von Czeslaw Milosz, vorgestellt in eigenen Übersetzungen des Verfassers.