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Der westeuropäische Wirtschaftsraum im globalen Wettbewerb

Regionale Integration und Standortwettbewerbsfähigkeit

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Manfred Gößl

Vorliegende Arbeit wurde mit dem Wolfgang Ritter-Preis 1997 für besonders hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.
In den vergangenen fünfzig Jahren entwickelte sich Westeuropa zu einem hochintegrierten Wirtschaftsraum, der an die Spitze der Welteinkommenspyramide aufrückte. Daran anknüpfend will die Studie zwei Hauptsachverhalte näher ergründen. Erstens geht sie der Frage nach, welche politisch-ökonomischen «Mechanismen» im Hinblick auf den westeuropäischen Integrationsverlauf identifizierbar sind. Zweitens analysiert sie die relative Attraktivität des westeuropäischen Wirtschaftsstandortes für unternehmerische Aktivitäten und damit dessen Potential, das erreichte Wohlstandsniveau im globalen Standortwettbewerb um mobile Ressourcen auch zukünftig sichern und möglichst noch anheben zu können.
Aus dem Inhalt: Politisch-ökonomische Entwicklungslinien und -mechanismen der westeuropäischen Integration 1947-1996 - Theorie der relativen Standortattraktivität - Stärken-Schwächen-Profil Westeuropas im globalen Standortwettbewerb - Wirtschaftspolitische Reformempfehlungen - Geoökonomische Megatrends und Weltwirtschaftsordnung.