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Identitätsbildung und Stadtentwicklung

Analysen, Befunde, planungstheoretische und -methodische Ansätze für eine aktivierende Stadterneuerung - dargestellt am Beispiel Berlin-Friedrichshain

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Peter Gerlach and Ingrid Apolinarski

Gegenstand der Untersuchung sind Identitätsbildung, räumliche Zugehörigkeitsformen, Bindungsregeln und Handlungsrichtungen von Individuen und Gruppen innerhalb eines innerstädtischen Wohn-Mischgebietes von Berlin. Städtebaulich-strukturelle Situationsanalysen und Ergebnisse aus Bewohnerbefragungen vermitteln ein Überblicksbild über das Wohnmilieu. «Personale Profile» zur Typik raumbezogener Identitätsbildung und daraus resultierende Muster in Umweltwahrnehmung und -bewertung liefern erste verallgemeinerbare Erkenntnisse über Umgang mit und Bindung an Raum und geben Aufschluß über Potentiale und Defizite in der Gebietsentwicklung. Die Identifikation mit Kultur- und Freizeiteinrichtungen - die sich primär über die Angebotspalette und die Ausstrahlung der Akteure definiert - spielt dabei ebenfalls eine große Rolle. Aus diesen Zusammenhängen resultieren kreative Handlungsansätze für eine «Planungspartizipation von unten».
Aus dem Inhalt: Ausgangspositionen und Forschungsansatz der Fallstudie - Das Untersuchungsgebiet in Berlin-Friedrichshain - Quantitative teilstandardisierte Bewohnerbefragung - Datengewinn für ein Überblicksbild zum Wohnmilieu - Soziale Infrastruktur als Identifikationspotential - Raumbezogene Identitätsbildungsprozesse im Wohnmilieu des innerstädtischen Teilgebietes.