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Die gesellschaftlichen Formationen in Heinrich von Kleists Erzählungen

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Il-Sang Jin

Heinrich von Kleist stellt hinsichtlich des Themas «Dichtung und Gesellschaft» ein absolutes Rätsel dar. Die existentialistische Deutung entdeckt die Attraktivität und Aktualität des Dichters. Aber Kleist blieb ein «Dichter ohne Gesellschaft». Dagegen steht die Forschungsrichtung, die Kleist in seiner Zeit verstehen möchte: er sei ein engagierter Dichter, der höchst ironisch die zeitgenössischen Fragen thematisiert habe. Diese Studie versucht, anhand seiner Erzählungen die beiden Deutungen zu überprüfen. Hinterfragt werden die verschiedenen Formen der zwischenmenschlichen Beziehungen im Spannungsverhältnis zwischen dem geschichtlichen Hintergrund der fiktiven Welt und Kleists eigener Zeit.
Aus dem Inhalt: Staatliche Institutionen: der Staat, die Behörden und Gerichte, der Krieg und das Militär - Kirchliche Institutionen - Das Volk und die Familie.