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Die Erwartungslücke unter dem speziellen Aspekt der Unternehmensfortführung in Deutschland und der Schweiz

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Mathias Bausback

Bedeutende Unternehmenskrisen und -zusammenbrüche lassen regelmäßig öffentliche Kritik laut werden. Unter dem Schlagwort der Erwartungslücke (Expectation Gap) wird die Verantwortung des Wirtschaftsprüfers hinterfragt und diskutiert, ob Zweifel an der Unternehmensfortführung nicht in einem früheren Stadium angebracht gewesen wären. Um die Berechtigung dieser Kritik in Deutschland bzw. in der Schweiz zu klären, wurden anhand der jeweiligen Rechnungslegungs- und Prüfungsvorschriften die Pflichten des Berufsstandes im Hinblick auf das Prinzip der Unternehmensfortführung (Going-Concern) erörtert. Weiterhin wurde mit Hilfe von Gesellschaften, die in ihrem Fortbestand gefährdet waren, die Prüfungspraxis in Deutschland und der Schweiz aufgezeigt. Dieser Ist-Zustand wurde mit dem vorher ermittelten Soll-Zustand verglichen, Abweichungen aufgezeigt und ein eigener Prüfungsansatz entwickelt.
Aus dem Inhalt: Das Koalitionsmodell - Die Erwartungslücke (Expectation-Gap) - Das Prinzip der Unternehmensfortführung (Going-Concern) - Die Prüfung des Going-Concern-Prinzips - Die Erwartungslücke bezogen auf die Prüfung der Unternehmensfortführung - Betrachtung der Prüfungspraxis anhand der Südmilch AG, der Metallgesellschaft AG, der Nino AG, der Gildemeister AG, der Von Roll AG, der Oerlikon-Bührle Holding AG, der Biber Holding AG und der Escor AG.