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Zur Strafbarkeit sogenannter Tatsachenarrangements wegen Anstiftung

Ein Beitrag der Lehre von der objektiven Zurechnung zum Strafgrund der Anstiftung

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Jörg Christmann

Die objektiven Voraussetzungen des «Bestimmens» gemäß 26 StGB sind streitig. Ihre Klärung ist wegen der tätergleichen Bestrafung des Anstifters dringlich. Dies gilt besonders für die Konstellation des Arrangierens einer Sachlage, die einen anderen zur Begehung einer Straftat anreizt. Die dafür notwendige Präzisierung des Strafgrundes der Anstiftung ermöglicht die Lehre von der objektiven Zurechnung. Ihr zufolge entfalten Tatsachenarrangements den erforderlichen objektiven Sinn einer Aufforderung zur Tat nur unter eng umgrenzten Voraussetzungen.
Aus dem Inhalt: Darstellung, Kritik und Fortentwicklung des Meinungsstandes zu den objektiven Voraussetzungen des «Bestimmens» gemäß 26 StGB - Grund und Grenzen der objektiven Zurechenbarkeit von Anstiftungshandlungen am Beispiel sogenannter Tatsachenarrangements.