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Prinzipien der Wortstellungsvariation

Eine vergleichende Analyse

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Sarah Heydenreich

Zielsetzung dieser Arbeit ist es, die Linearisierungsprinzipien der indogermanischen Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch in ihrer schriftlichen Form objektiv darzulegen. Die Darstellung der Sprachen erfolgt durch dieselbe übereinzelsprachliche abstrakte Repräsentation anhand von äquivalenten Sätzen. Kompetente Muttersprachler führen die mögliche Variation von nicht kontrollierten syntaktischen Äusserungen im Kontext und außerhalb des Kontextes durch. Die Varianten werden im Rahmen einer linguistischen Theorie beschrieben: Verwendete Begriffe werden durch Bezug auf syntaktische und semantische Theorien und die Quaestio-Texttheorie präzisiert; die Beschreibung erfolgt in Anlehnung an das Modell der «kumulativen Segmentbewertung». Die Ergebnisse bestätigen das Modell, das die Textstruktur durch die drei Konstanten Sachverhalt, situativen Kontext und Schema erklärt. Die Quaestio legt die Kommunikationsart und somit den Satzmodus und die Perspektivierung der Äußerungen fest; daraus ergeben sich die Texttypen, deren Informationsentfaltung eine bestimmte Reihung nahelegt.
Aus dem Inhalt: Linearisierungsprinzipien der indogermanischen Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch - Übereinzelsprachliche abstrakte Repräsentation - Variation von nicht kontrollierten syntaktischen Äußerungen - Modell der kumulativen Segmentbewertung.