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Kindgemäßer Musikunterricht in den musikpädagogischen Auffassungen des 18. und 19. Jahrhunderts

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Katharina Schilling-Sandvoss

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt sich die Berücksichtigung kindlicher Eigenarten auch in der Musikpädagogik zum dominierenden Lehrprinzip. Daß das Prinzip des musikalisch Kindgemäßen eine Vorgeschichte hat, ist bisher kaum systematisch dargestellt worden. Die Arbeit zeigt anhand von Quellen, wie sich Vorstellungen zu dem Kind angemessenen Methoden, Inhalten und Umgangsweisen mit Musik im 18. und 19. Jahrhundert entwickeln. Viele dieser Auffassungen bleiben zu Beginn des 20. Jahrhunderts, teilweise sogar bis in die heutige Zeit, erhalten.
Aus dem Inhalt: Die Berücksichtigung kindlicher Eigenart im Musikunterricht bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts: Wandlungen in der Einstellung zum Kind, Einstellungswandel im Musikunterricht – Kind und Musik von der Mitte des 18. bis zum beginnenden 19. Jahrhundert: pädagogische Ideen und ihr Einfluß auf den Musikunterricht, weltliche Kinderlieder, Lehrwerke, neue Ansätze in der Musikpädagogik – Kind und Musik im 19. Jahrhundert: methodische Überlegungen, Erwartungen an Kind und Musik, Material des Gesangsunterrichts – Kind und Musik in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts: Musikpädagogik vom Kinde aus, das schaffende Kind in der Musik, Musik im Vorschulalter.