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Die personalistische Eurokapitalgesellschaft als Instrument der Unternehmenskooperation in der EU

Ein Entwurf auf rechtsvergleichender Grundlage

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Andreas Pense

Eine beliebte Form der Unternehmenskooperation ist das Joint Venture. Häufig gründen die daran beteiligten Partner eine gemeinsame Tochtergesellschaft, durch die das Joint Venture selbst handlungsfähig wird. In diesem Fall bedarf es einer flexiblen Gesellschaftsform, die eine Berücksichtigung der spezifischen wirtschaftlichen und organisatorischen Interessen der Partnerunternehmen ermöglicht. Dieser Problematik widmet sich die Studie. Auf der Grundlage eines Vergleichs der deutschen GmbH, der französischen Société par actions simplifiée und der US-amerikanischen Limited liability company wird der Versuch unternommen, eine für Joint Ventures ideale Gesellschaftsform zu entwickeln. Dem Entwurf eine europäische Dimension zu geben, erklärt sich neben der steigenden Anzahl europäischer Unternehmenskooperationen vor allem aus dem für die Realisierung der Freizügigkeit der Unternehmen in Europa dringenden Erfordernis einer über nationale Grenzen hinweg mobilen europäischen Kapitalgesellschaftsform. Die Stärke der personalistischen Eurokapitalgesellschaft liegt in ihrer Kombination kapitalgesellschaftsrechtlicher Grundzüge, insbesondere der Haftungsbeschränkung, mit Satzungsautonomie und Flexibilität, wie sie Personengesellschaften zu eigen sind.
Aus dem Inhalt: Entwicklung eines Anforderungsprofils für eine geeignete Gesellschaftsform im Rahmen eines Joint Venture - Rechtsvergleichende Analyse deutscher, französischer und US-amerikanischer Gesellschaftsformen im Hinblick auf das Anforderungsprofil - Entwurf der personalistischen Eurokapitalgesellschaft als ideales Instrument für Unternehmenskooperationen.