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Darstellungen von Dreifußkesseln in der griechischen Kunst bis zum Beginn der Klassischen Zeit

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Anja Sakowski

Dreifußkessel waren in der geometrischen Epoche die wertvollsten und monumentalsten Weihgeschenke an die Götter, die lange vor den Tempeln das Erscheinungsbild der Heiligtümer bestimmten. Diese Bedeutung blieb noch lange Zeit in Erinnerung, auch als Dreifüße als zweckfreie Monumente auf Basen standen und zudem nur noch mit den zwei Göttern Apollon und Dionysos verbunden wurden. Jedoch besaßen diese urgriechischen Kessel daneben auch andere Funktionen, deren Entwicklung in diesem Buch anhand der Darstellungen auf Vasen und anderen Kunstwerken nachvollzogen wird. Die Zeitspanne reicht dabei von der minoisch-mykenischen Epoche, in der Dreifüße als praktische Kochkessel dienten, bis zum Beginn der Klassischen Zeit, in der die Dreifüße als Choregen-Denkmäler eine neue Bedeutung erhielten.
Aus dem Inhalt: Die minoischen und mykenischen Darstellungen - Die Schriftquellen - Die Darstellungen im 8. Jh. - Die Darstellungen im 7. Jh. - Die Darstellungen im 6. und frühen 5. Jh. - Die Darstellungsweise der Form - Die Darstellungen auf Münzen - Orte mit Dreifußweihungen - Die nacharchaischen Darstellungen - Katalog.