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Das griechische Gesundheitswesen unter König Otto (1833-1862)

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Marion Maria Ruisinger

Nach dem griechischen Freiheitskampf bestimmte die Heilige Allianz den bayerischen Prinzen Otto von Wittelsbach zum König von Griechenland. Tausende von Soldaten, Verwaltungsfachleuten und Wissenschaftlern begleiteten ihn im Winter 1832 nach Hellas. Gemeinsam sollten sie den jungen Nationalstaat zur Monarchie formen. Die Studie beschäftigt sich mit der medizinalpolitischen Dimension dieser erstrebten «Ad-hoc-Europäisierung» Griechenlands. Basierend auf umfangreichem Archivmaterial wird die Entstehungsgeschichte der unter König Otto (1833-1862) geschaffenen Medizinalgesetzgebung nachgezeichnet. Daran schließt sich die Frage nach der Bewährung der Gesetze im griechischen Alltag an. Schließlich werden einzelne Aspekte der griechischen Lösung mit dem bayerischen Vorbild verglichen. Im Anhang finden sich sorgfältig dokumentierte Kurzbiographien und detaillierte archivalische Verweise.
Aus dem Inhalt: Griechische Medizin unter den Osmanen - Medizinalbehörden - Medizinische Berufsordnung - Medizinische Lehre - Präventivmedizin - Spitalplanungen und Spitalgründungen - Epidemien: Pest und Cholera - Spyrokolos, eine «neue Krankheit» - Kurzbiographien.