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Die Relevanz der Kantischen Ethik für das theoretische Selbstverständnis einer emanzipatorischen Pädagogik

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Klaus Nielandt

Unter dem Einfluß der Kant-Interpretation Karl Jaspers versucht der Autor die «umgreifende» Radikalität und Negativität, die der systematisch zentrale Kantische Begriff des «Bewußtseins überhaupt» impliziert, zu rekonstruieren und diese «negativ-paradoxe» Radikalität zugleich als die Grundlage eines «apodiktischen» Geltungsanspruchs des «kategorischen Imperativs» aufzuweisen. Durch den Vergleich des Kantischen Bewußtseinsbegriffs mit dem der Kritischen Theorie soll die Möglichkeit einer «gesellschaftstheoretisch erweiterten Transzendentalphilosophie» herausgearbeitet werden, die als Synthesis dieser beiden Paradigmen vielleicht die philosophisch-ethische Basis einer pädagogischen Handlungstheorie bilden könnte. Eine hierauf basierende emanzipatorisch-kritische Pädagogik wäre letztlich fundiert durch eine «negative Metaphysik», wie sie aus dem Denken Kants, Jaspers und Adornos resultiert.
Aus dem Inhalt: Versuch einer Synthesis der Kantischen Philosophie mit der Kritischen Theorie zu einer «gesellschaftstheoretisch erweiterten Transzendentalphilosophie» als philosophisch-ethischer Basis einer emanzipatorisch-kritischen Pädagogik.