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Beschäftigungsprojekte zwischen Subvention und Innovation

Eine empirische Analyse lokaler Projekte in Baden-Württemberg im Rahmen des Programms «Förderung von Beschäftigungsprojekten für Langzeitarbeitslose»

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Christoph Wilk

Unter dem Begriff «zweiter Arbeitsmarkt» werden alternative Ansätze zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit subsumiert. Auch in Baden-Württemberg werden solche Wege beschritten. Beschäftigungsprojekte für Langzeitarbeitslose sollen besonders schwer vermittelbare Arbeitslose wieder in reguläre Beschäftigung bringen. Sie sollen gleichzeitig am Markt operieren und einen Teil ihrer Kosten durch Umsatzerlöse decken. Die Arbeit beleuchtet die sozial-, arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Implikationen dieser Projekte. Sie leitet daraus praktische Schlußfolgerungen für die berufliche Eingliederung von Langzeitarbeitslosen ab und formuliert Bedingungen, unter denen ein zweiter Arbeitsmarkt einen Beitrag zur Lösung der Beschäftigungskrise leisten kann.
Aus dem Inhalt: Ausmaß, Struktur und Folgen der (Langzeit-)Arbeitslosigkeit - Überblick über das arbeitsmarktpolitische Instrumentarium - Theoretische Ansätze zur Erklärung langfristiger Arbeitslosigkeit - Definition und Darstellung der untersuchten Beschäftigungsprojekte - Integrationsleistungen, Beschäftigungswirkungen und Kosten von Beschäftigungsprojekten - Praktische und theoretische Schlußfolgerungen.