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Krise der Wissenschaften – Wissenschaft der Krisis?

Wiener Tagungen zur Phänomenologie- Im Gedenken an Husserls Krisis-Abhandlung (1935/36-1996)

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Helmuth Vetter

Husserls Vortrag über die Krise der Wissenschaften und ihre Ursachen wurde vor 60 Jahren in Wien gehalten. Die Diagnose gilt unter geänderten Voraussetzungen auch heute. International bekannte Husserlforscher wurden daher eingeladen, die Frage nach der Aktualität angesichts der nunmehrigen Situation der Wissenschaften neu zu stellen. Dieser Band ist der erste der Wiener Tagungen zur Phänomenologie: Er enthält die Tagungsreferate und darüber hinaus zwei Beiträge zu aktuellen phänomenologischen Themen sowie eine Buchbesprechung. Das Buch dokumentiert damit die wichtigsten Aktivitäten der Österreichischen Gesellschaft für Phänomenologie.
Aus dem Inhalt: Klaus Held: Horizont und Gewohnheit. Husserls Wissenschaft von der Lebenswelt - Rainer Thurnher: Husserls Idee einer «wirklichen, echten Wissenschaftstheorie» - Mario Ruggenini: Die Paradoxie der Lebenswelt - Krisis der Subjektivität und Verlust der Welt - Hans Rainer Sepp: Verendlichung als Tiefenstruktur der Krisis - Ferdinand Fellmann: Sechzig Jahre danach - Was ist geblieben? - Bernhard Waldenfels: Zwischen Fundamentalismus und Funktionalismus. Phänomenologie im kritischen Austausch mit den Human- und Sozialwissenschaften - Reinhold Esterbauer: Zum Begriff des Heiligen bei Emmanuel Levinas - Hugh J. Silverman: Befindet Merleau-Ponty sich innerhalb oder außerhalb der Geschichte der Philosophie?