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Der substanzsteuerliche Maßgeblichkeitsgrundsatz

Darstellung und betriebswirtschaftliche Würdigung der Verknüpfung von Steuerbilanz und Vermögensaufstellung

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Ulrich Borgdorf and Universität Münster

Vor dem Hintergrund des Streits um die Vermögen- und die Gewerbekapitalsteuer untersucht der Verfasser, inwieweit der substanzsteuerliche Maßgeblichkeitsgrundsatz ( 95, 109 BewG) die ihm zugedachten Steuervereinfachungs- und -entlastungszwecke erfüllt. Darüber hinaus geht er der Frage nach, ob der Maßgeblichkeitsgrundsatz mit den Besteuerungsgrundsätzen in Einklang steht, und prüft die Rechtfertigung der Maßgeblichkeitsdurchbrechungen. Der Verfasser kommt zu dem Ergebnis, daß eine verfassungskonforme Ausgestaltung des Substanzsteuerrechts eine Totalkodifikation des Maßgeblichkeitsgrundsatzes und zudem eine anschaffungswertgebundene Bewertung des steuerbaren Privatvermögens bedingt, empfiehlt aber eine Abschaffung dieser Steuerarten als die fairere Lösung.
Aus dem Inhalt: Der substanzsteuerliche Maßgeblichkeitsgrundsatz ( 95, 109 BewG): Darstellung - Steuerbilanzpolitische Implikationen - Steuervereinfachungs- und -entlastungswirkungen - Verfassungsrechtliche Würdigung.