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Instrumentationslehren des 19. Jahrhunderts

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Katja Messwarb

«Eine modernen Ansprüchen genügende Geschichte der Instrumentation steht noch aus» (H. Becker). Bis zum heutigen Tage stützen sich gängige Instrumentationslehren auf das epochemachende Lehrbuch von Hector Berlioz. Infolge des großen Fortschritts vor allem der Blechblasinstrumente im Verlauf des gesamten 19. Jahrhunderts entstand eine Vielzahl von Instrumentationslehren, deren Analyse hinsichtlich vergleichbar weittragender Ergebnisse bisher unberücksichtigt blieb. Die Studie untersucht Lehrwerke verschiedener Nationen, deren Verfasser zugleich Komponisten waren. Über einen Zeitraum von knapp 100 Jahren (1830-1920) wird die Anwendbarkeit der Instrumentationslehren anhand zum Großteil bisher unveröffentlichter Kompositionen überprüft, wodurch wesentliche Neuerkenntnisse gewonnen werden konnten.
Aus dem Inhalt: Zur Frage der Terminologie (Instrumentation-Orchestration) - Das Verhältnis von Instrumentation zu Komposition im geschichtlichen Wandel - Parameter der Instrumentation (Umfang der Instrumente, Klangeigenschaften, Technik, Farbe, Einsatz der einzelnen Instrumentengruppen) - Kombinationsmöglichkeiten in Melodie und Harmonie.