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Mikroelektronik und Industriepolitik

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Lars Athenhöfer

Weltweit wird die Mikroelektronik als eine Zukunftstechnologie intensiv gefördert. Diese Arbeit untersucht, wie solche Interventionen aus wirtschaftstheoretischer Sicht zu beurteilen sind. Die Analyse stützt sich im Schwerpunkt auf neue theoretische Ansätze aus der Außenhandels- und der Wachstumstheorie. Aus beiden theoretischen Konzepten wird jeweils ein Kriterienkatalog entwickelt, der zeigt, unter welchen Bedingungen industriepolitische Interventionen wohlfahrtsverbessernd wirken. Anschließend wird überprüft, ob einzelne Bereiche der Mikroelektronik diese Kriterien erfüllen. Die abschließende Stellungnahme setzt sich aufgrund der gewonnenen Ergebnisse kritisch mit der derzeitigen Förderpraxis in Deutschland und Europa auseinander.
Aus dem Inhalt: Technologie und Wettbewerb in der Mikroelektronik - Theorie der strategischen Handelspolitik - Neue Wachstumstheorie - Interindustrielle externe Effekte der Mikroelektronik - Rechtfertigt die Mikroelektronik ein strategisches Verhalten? - Mikroelektronik und Wachstumsdynamik - Interventionen für die Mikroelektronik: Anspruch und Realität.