Show Less
Restricted access

Die Bühnenwelt des Achim Freyer

Ansatz und Umfeld seines Theaters der Langsamkeit

Series:

Michaela Brinkmeier

Das Bühnenwerk von Achim Freyer fällt durch seine Langsamkeit und seine Dominanz der visuellen Momente auf. Der in Berlin lebende Stückeerfinder, Regisseur, Maler, Bühnen- und Kostümbildner verfolgt das Konzept einer Parallelkomposition der Bühne zur Textvorlage, indem Sprache nurmehr Ausgangsmaterial ist und die Theaterelemente als Assoziationscollage komponiert sind. Parallelkomposition und Langsamkeit dienen der von Freyer anvisierten Aktivierung des Zuschauers. Die Autorin erarbeitet die Besonderheiten in Freyers Theateransatz, indem sie sich systematisch mit Freyers programmatischen Aussagen auseinandersetzt und anhand seiner Theaterarbeiten kritisch analysiert. Dabei beschäftigt sie sich besonders mit der Frage nach dem Sinn und der Wirkungsweise der Langsamkeit seines Theaters.
Aus dem Inhalt: Biographische Skizze - Motive, Themenwahl - Sprache als elementarer Klang, Umgang mit Textvorlagen, Erzählstruktur - Parallelkomposition der Bühne zur Textvorlage - Sinnbilder - Elementaruntersuchungen - Aktiver Zuschauer - Bezüge zu Bertolt Brecht, Edward Gordon Craig, Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky und Robert Wilson - Zeit in den Künsten - Philosophische, psychologische und soziologische Aspekte der Zeit - Langsamkeit als Differenzerfahrung - Interview mit Achim Freyer.