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Zur Ontogenese der Kommasetzung vom 7. bis zum 17. Lebensjahr

Eine empirische Studie

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Sabine Afflerbach

Die Arbeit befaßt sich mit der Frage, wie sich die Komma- und Zeichensetzungsfähigkeiten von Schreibern und Schreiberinnen vom 2. bis zum 10. Schuljahr entwickeln. Anhand einer Analyse von Aufsätzen, deren Überarbeitungen, Diktaten, vorgegebenen zu kommatierenden Sätzen sowie von metasprachlichen Äußerungen wird nachvollzogen, wie junge Schreiberinnen und Schreiber zunächst ganz eigenständig und ohne Regelkenntnis Kommas setzen, wie sich der Kommaunterricht auswirkt und über welche Fähigkeiten Fortgeschrittene verfügen. Bei der Ontogenese der Kommasetzung handelt es sich um einen langwierigen und vielschichtigen Prozeß, in dem die Ausdifferenzierung von Strukturen gleichwohl einem geordneten Schema der Entwicklung folgt. In den Strategien der Lerner werden dabei auch allgemeine Charakteristika der kognitiven Strukturierung deutlich.
Aus dem Inhalt: Überblick über die Forschungsliteratur zum Komma - Ontogenese der Kommasetzung in verschiedenen Altersstufen und unterschiedlichen Kommasetzungssituationen - Ontogenese bestimmter kommarelevanter Strukturen.