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Das Böse im französischen Theater der Jahre 1635-1649

Studien zu ausgewählten Werken Boyers, Chevreaus, Pierre Corneilles und Guérin de Bouscals

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Angela Wahner

Untersucht wird die Darstellung des Bösen in ausgewählten französischen Theaterwerken, die zwischen 1635 und dem Beginn der Fronde verfaßt wurden. Neben Corneilles Médée und Rodogune umfaßt das Textkorpus 13 Werke von Claude Boyer, Urbain Chevreau und Daniel Guérin de Bouscal, die fast alle nach ihrem Erstdruck nicht neu aufgelegt wurden. Die Analysen werden daher durch zahlreiche Zitate ergänzt. In der Dramenanalyse werden die handlungstragenden moralischen Konflikte eingehend dargestellt und die tragende Funktion von Haupt- und sogenannten Nebenfiguren für die Problematik des Bösen aufgezeigt. Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels im Vorfeld der persönlichen Regentschaft Ludwigs XIV. wird der Frage nachgegangen, inwieweit die in den Werken erfolgte Reflexion die gesellschaftlichen und moralischen Vorstellungen der sozialen Gruppen widerspiegelt, die an der politischen Macht teilhaben wollen.
Aus dem Inhalt: Der Sieg des Guten über das Böse - Die Relativität von Gut und Böse - Die Durchsetzung des Bösen - Die Macht des Bösen - Gestaltungen und Vorstellungen des Bösen bei Boyer, Chevreau, Guérin de Bouscal und P. Corneille - Resümees der behandelten Werke Boyers, Chevreaus und Guérin de Bouscals.