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Die erste Bamberger Kleinkinderbewahranstalt unter Trägerschaft eines Privatvereins (1839-1952)

Eine regionalspezifische Einzelfallstudie unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte Finanzierung und Ernährungsfürsorge

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Frank Bernhard Händel

Im Zentrum dieser Studie steht die Analyse institutioneller und ernährungsphysiologischer Aspekte in der Geschichte der ersten Bamberger Kleinkinderbewahranstalt unter Vereinsträgerschaft, ausgehend von ihrer Initiierung in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts bis zur Liquidation des Vereins im Jahr 1952. Nur wenige Vereine in Deutschland bestanden in ihrer Funktion als Träger einer Kinderbetreuungseinrichtung über 100 Jahre. Im Bereich der Sozialgeschichte der öffentlichen Kleinkindererziehung wurde die Aufarbeitung regionaler Einzelfälle bislang angesichts unzureichender Datenqualität vernachlässigt. Mit der Analyse von Finanzierungsmodalitäten und der ernährungsphysiologischen Bestimmung der Anstaltsverköstigung kann mit vorliegendem Fallbeispiel im Bereich zur Geschichte der öffentlichen Kleinkindererziehung eine Forschungslücke geschlossen werden.
Aus dem Inhalt: Gründungsvoraussetzungen und Gründungsmotive - Organisationsstruktur und Entwicklung des Trägervereins - Beziehung zwischen privater Wohltätigkeit und öffentlicher Armenpflege - Räumlichkeiten und Ausstattung - Qualifikationsprofil und Personalstruktur - Pädagogisches Selbstverständnis - Die weitere Entwicklung von Einrichtungen der öffentlichen Kleinkindererziehung in Bayern und speziell in Bamberg - Finanzierungsmodalitäten - Ernährungsphysiologische Bestimmung der Anstaltsernährung im Rahmen eines zeitgenössischen und gegenwärtigen Ernährungsverständnisses.