Show Less
Restricted access

Domänen- und kulturspezifisches Schreiben

Series:

Kirsten Adamzik, Gerd Antos and Eva-Maria Jakobs

In den letzten Jahren hat das Interesse an Schreibprozessen zugenommen. Anfangs standen allgemeine Modelle des Textproduzierens im Vordergrund; heute wird gefragt, wie sich Schreibprozesse unter spezifischen Bedingungen gestalten. Dieser Band greift den Einfluß von Kommunikationsbereich und Kultur auf. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede weisen Schreibprozesse in Wissenschaft, Betriebsleben, Journalistik, Rechtsprechung oder Literatur auf? Und wie können sie empirisch erfaßt werden? Wie tragen Schreibprozesse zur Herausbildung von Domänen bei und wie reagieren sie auf Umweltveränderungen wie die Einführung neuer Kommunikationstechnologien? Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Frage nach der kulturellen Prägung domänenspezifischer Schreibformen.
Aus dem Inhalt: Kirsten Adamzik, Gerd Antos und Eva-Maria Jakobs: Domänen- und kulturspezifisches Schreiben. Einleitung und Überblick - Eva-Maria Jakobs: Textproduktion als domänen- und kulturspezifisches Handeln. Diskutiert am Beispiel wissenschaftlichen Schreibens - Christa Pieth und Kirsten Adamzik: Anleitungen zum Schreiben universitärer Texte in kontrastiver Perspektive - Antonie Hornung: Führen alle Wege nach Rom? Über kulturspezifische Zugangsweisen zu Schreibprozessen - Lisette van Gemert und Egbert Woudstra: Veränderungen beim Schreiben am Arbeitsplatz. Eine Literaturstudie und eine Fallstudie - Karl-Heinz Pogner: Diskursgemeinschaft und Interaktion. Zum Schreiben von Beratenden IngenieurInnen - Gerd Antos und Stefan Kutsch: Vernetztes Schreiben in der interaktiven Verwaltung. Am Beispiel des betriebsinternen Kommunikations- und Steuerungssystems ANOTE - Daniel Perrin: Kompressionsfaktor 100. Strategien journalistischer Textproduktion optimieren - Jürg Niederhauser: Sprachliche Streifzüge. Populärwissenschaftliches Schreiben über sprachliche Fragen und linguistische Themen - Ingo Warnke: Recht und Schrift. Zum rekursiven Bedingungsverhältnis von Literalität und juridischem Diskurs - Almuth Grésillon: Literarische Schreibprozesse.