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Romain Rollands visionäres Beethovenbild im «Jean-Christophe»

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Maria Hülle-Keeding

Ein junger Musiker Beethovenscher Prägung kämpft erst in Deutschland, dann in Frankreich um seine Anerkennung. Das faszinierende Musikleben der Stadt Paris fließt in seinen künstlerischen Eingebungen mit den Erinnerungen an seine rheinische Heimat zusammen. Durch die völkerverbindende Macht der Musik erlebt Jean-Christophe die schöpferische Einheit in der Seele des Menschen - ein heute sehr aktueller Gedanke. - In einer großen Steigerung führt Rolland seinen Helden von der Begegnung in der Freundschaft zur Begegnung in der Liebe und schließlich zur Begegnung in der Schuld und damit zur existentiellen Krise. In der Überwindung dieser Krise tritt das Bild des heroischen Beethoven hervor, eine Transzendenz der Brüderlichkeit, die den ganzen Erdkreis und schließlich, in den neuen schöpferischen Impulsen, das ganze Universum umfaßt.
Aus dem Inhalt: Morgendämmerung - Der Rheinstrom - Christophe in Paris - Der Jahrmarkt - Der flammende Dornbusch - Der neue Tag - Das Ende der Reise.