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Computeranwendungen und sprachlicher Kontext

Zu den Wechselwirkungen zwischen normaler und formaler Sprache bei Einsatz und Entwicklung von Software

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Yvonne Dittrich

Menschliche Sprache wird in der traditionellen Softwaretechnik als Problem betrachtet. Sie gilt als ungenügend zur Spezifikation und Entwicklung von Computeranwendungen. Die Flexibilität und Offenheit normaler Sprache ermöglicht es auf der anderen Seite, über immer neue Bereiche auf verschiedenste Art zu kommunizieren und zu reflektieren. Wie kann diese kreative Seite menschlicher Sprache bei Entwicklung und Gestaltung von Software berücksichtigt werden? Anhand des Begriffs der symbolischen Maschine von Sybille Krämer und der Sprachtheorien Humboldts und des späten Wittgensteins werden die im Kontext der Argumentation wichtigen Eigenschaften formaler und normaler Sprache herausgearbeitet. Ansätze zur Gestaltung von Computeranwendungen, die ihre Einbettung in normale Sprache berücksichtigen, und zur Einbeziehung von normaler Sprache in die Softwareentwicklung werden aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Computeranwendungen aus technischer Sicht - Symbolische Maschinen und ihre nichtimmanenten Grenzen - Benutzer interpretieren eine Computeranwendung-eine Fallstudie - Theoriebildung und Sprache bei Entwicklung und Nutzung von Software - Normale Sprache-der Kontext der symbolischen Maschine - Gestaltung für Interpretation.