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Regionalwirtschaftliche Effekte von Wissenschaftseinrichtungen

Theorie, Meßkonzepte und Ergebnisse für Hamburg

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Christian Clermont

Eine verantwortungsvolle Bildungspolitik muß sich der Frage nach den wirtschaftlichen Effekten ihrer Ausgaben für Hochschulen und außeruniversitäre Wissenschaftseinrichtungen stellen. Wie aber lassen sich diese Effekte messen? Einen Ansatzpunkt bietet die Unterscheidung zwischen kurz- und langfristigen Effekten von Wissenschaftseinrichtungen. Die kurzfristigen Effekte entstehen aus dem laufenden Wissenschaftsbetrieb und lassen sich mit Hilfe von Multiplikatoranalysen quantifizieren. Die langfristigen Effekte entstehen durch den Aufbau von Wissenskapital und lassen sich mittels Produktivitätsanalysen schätzen. Beide Formen der Analyse werden diskutiert und auf das Beispiel der Region Hamburg angewandt. Sie liefern deutliche Ergebnisse.
Aus dem Inhalt: Theoretische Grundlagen: Nachfrage- und angebotsorientierte Regionalmodelle - Meßkonzepte: Keynesianische Multiplikatoranalyse, Input-Output-Analyse, Produktivitätsanalyse - Ergebnisse für Hamburg: Daten, Analyseergebnisse und Diskussion.