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Entwicklung eines Instrumentariums zur Emissionsprojektion auf der Basis des Emissionsfaktoransatzes

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Thomas Holtmann

Die Entwicklung von Emissionsminderungsstrategien erfordert die Abschätzung der zukünftigen Wirksamkeit heute zu realisierender Emissionsminderungsmaßnahmen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der hohen Kosten erforderlich, die mit der Allokation solcher Maßnahmen verbunden sind. Da die Umweltgesetzgebung über die Festlegung von Emissionsgrenzwerten vor allem auf der Technologieebene reglementierend eingreift, muß ein solcher Ansatz auch von dieser Ebene ausgehen. Dazu wird in dieser Arbeit eine Methodik für die Durchführung von Emissionsprojektionen für Luftschadstoffe aus stationären und mobilen Quellen vorgestellt. Hierbei werden die Schadstoffe SOx, NOx, NIMVOC, CH4, CO, CO2, N2O und NH3 berücksichtigt, basierend auf dem europäischen CORINAIR-Standard für die Erstellung von Emissionskatastern und unter Verwendung des Emissionsfaktoransatzes. Die praktische Umsetzung in ein Computerprogramm erfolgte im Rahmen eines EU-Forschungsprojektes in den Jahren 1993 bis 1995. Somit ist es nun möglich, in Kompatibilität zur existierenden europäischen Systematik für Emissionskataster Projektionen durchzuführen, um Emissionsminderungsstrategien zu evaluieren.
Aus dem Inhalt: Emissionsprojektion - Emissionsbilanzierung - Emissionskataster - Emissionsfaktoren - Bestimmung von Emissionswerten - Internationale Aktivitäten zur Harmonisierung von Emissionskatastern und Emissionsprojektionen - Qualität einer Emissionsprojektion - Zeitreihenprojektion - Regressionsanalyse - Ökonometrie - Technologiekonfiguration - Lebensdauermodellierung.