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Die Bestimmung der Standortanforderungen bei Standortentscheidungen

Eine empirische, quantitative und kognitive Analyse

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Hakon Runer

Die zunehmende Globalisierung stellt hohe Anforderungen an Standortentscheidungen im produzierenden Gewerbe. Zahlreiche Unternehmen haben nachträglich ein Scheitern von Investitionen feststellen müssen. Diese Arbeit bereitet das Entscheidungsproblem anhand der vorhandenen Methodik auf und zeigt Gründe, warum solche Investitionen ein sehr hohes Risikopotential besitzen. Die Kosten eines Wissenstransfers von Produktionstechnologien und internen Produktionsabläufen zu ausländischen Produktionsstandorten werden bei solchen Entscheidungen oft unzureichend berücksichtigt. Traditionelle Ansätze der Standortlehre können nur die geographische Grundlage zur Entscheidungsoptimierung darstellen. Theorien über die Ursachen für ausländische Direktinvestitionen liefern hier weitere Einsichten. Sie können jedoch die Entstehung der Transferkosten und ihre Auswirkungen auf die Rentabilität der Investition nicht erklären. Der Ressourcenansatz, der sich mit dem über Jahre entstandenen Wissen im Unternehmen beschäftigt, ermöglicht letztlich die Identifizierung der Transferkosten. Eine empirische Untersuchung über die Gründe für eine Standortentscheidung in Deutschland oder im Ausland stellt die Praxisnähe sicher und liefert die Argumentationsgrundlage für spätere Teile der Arbeit.
Aus dem Inhalt: Analyse der Auslöser von Standortentscheidungen - Betriebswirtschaftliche Standortforschung - Standortentscheidungen und ausländische Direktinvestitionen - Grundlagen einer kognitiven Investitionstheorie.