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Das Phänomen der wechselseitigen Beteiligungen aus juristischer Sicht

Herleitung und Entwicklung von Vorschlägen für eine gesetzgeberische Reform

Ulrich Wastl and Franz Wagner

Diese Arbeit stellt, soweit ersichtlich, die wohl einzige aktuelle und umfassende aktienrechtliche Behandlung des Phänomens der wechselseitigen Beteiligungen dar, die sich namentlich auch rechtsvergleichend mit dieser Problematik auseinandersetzt. Aufbauend auf einer eingehenden rechtstatsächlichen und rechtsvergleichenden Analyse des zu bewältigenden Sachverhalts entwickeln die Verfasser zunächst ein systemimmanentes gesetzgeberisches «Minimallösungsmodell». Die Untersuchung geht jedoch noch einen Schritt weiter: Mit ihr wird darüber hinaus auch ein sogenanntes «optimales Lösungsmodell» hergeleitet. Sie will damit mehr sein als das bereits anerkannte Vorhaben, einen zielführenden Beitrag zur aktuellen aktienrechtlichen Reformdiskussion zu liefern. Sie will vielmehr auch über diesen «Tellerrand hinausschauende» progressive und zukunftsorientierte juristische Denkansätze vermitteln.
Aus dem Inhalt: Die verschiedenen Erscheinungsformen wechselseitiger Beteiligungen - Darstellung des tatsächlich zu bewältigenden Sachverhalts - Die aktuelle bundesdeutsche Rechtslage - Vergleich des deutschen Aktienrechts mit anderen Regelungsstatuten (insbesondere rechtsvergleichende Ausführungen zur Rechtslage in Italien, in Frankreich und in der Schweiz) - Vorschläge für eine gesetzgeberische Reform und Denkanstösse für weiterführende Reformdiskussionen.