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Macht und Gleichheit

Die Reform des nichtehelichen Kindschaftsrechts aus der Perspektive der nichtehelichen Mutter

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Annegret Will

Die Arbeit befaßt sich mit den Regierungsentwürfen, die zu einer umfassenden Reform des Kindschaftsrechts verabschiedet werden sollen (BT.-Drs. 13/4899 sowie BT.-Drs. 13/892) und untersucht diese auf ihre Vereinbarkeit mit der Rechtsposition der nichtehelichen Mutter. Auf der Grundlage soziologischer Untersuchungen wird zunächst die verfassungsrechtliche Position der Mutter bestimmt. Ziel der verfassungsrechtlichen Untersuchung ist zum einen, die Stellung der nichtehelichen Mutter gegenüber der des nichtehelichen Vaters einzuordnen und zum anderen die Stellung der Mutter gegenüber dem Staat zu klären. Auf dieser Grundlage lassen sich konkrete Vorgaben für die Ausgestaltung des einfachen Rechts machen. Anhand dieser Vorgaben wird sodann der Regierungsentwurf überprüft.
Aus dem Inhalt: Das soziologische Erscheinungsbild der nichtehelichen Mutter - Die verfassungsrechtliche Stellung der nichtehelichen Mutter gegenüber dem nichtehelichen Vater - Die verfassungsrechtliche Stellung der nichtehelichen Mutter gegenüber dem Staat - Auseinandersetzung mit dem Regierungsentwurf zu den Bereichen Sorgerecht, subsidiäre Sorge, Umgangsrecht und Beistandschaft.