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Ein virtuell-flexibles Zuliefermodell

Neue Positionen für Automobilzulieferunternehmen

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Hendrik Heinze

«Automobilsystemlieferanten müssen groß sein.» Autohersteller und Systemlieferanten brauchen Partnerschaft. Solche Annahmen sind irreführend. Sie verleiten Zulieferunternehmen zu existenzgefährdenden Fehlentscheidungen. Die Arbeit korrigiert das überholte Bild und entwickelt mit dem virtuell-flexiblen Zuliefermodell ein schlüssiges Zukunftskonzept. Anhand empirischer Fallstudien und Experteninterviews zeigt der Autor, wie kleine und mittelständische Unternehmen als virtuelle Systemlieferanten und in anderen innovativen Positionen ihre Selbständigkeit uneingeschränkt erhalten und in kurzfristig-flexiblen Beziehungen ihre Interessen gegenüber Autoherstellern, zum Beispiel bei der Vertragsgestaltung, wahren können.
Aus dem Inhalt: Der nächste Schritt nach den japanisch-orientierten Zulieferpyramiden: Die virtuell-flexible Autozulieferindustrie - Virtuelle Systemlieferanten und andere innovative Positionen für Zulieferer - Erhaltung der Selbständigkeit von Automobilzulieferunternehmen - Kurzfristig-flexible statt pseudopartnerschaftlicher Beziehungen - Interessenwahrnehmung in Vertragsverhandlungen und Vertragsgestaltung mit Automobilherstellern.