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Informationsintermediation durch Finanzanalysten

Eine ökonomische Analyse

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Georg Hax

Anleger stehen regelmäßig vor der Frage, ob die Befolgung der Anlageempfehlungen von Finanzanalysten lohnend ist. Der Anleger kann nicht zuverlässig beurteilen, ob die Empfehlung von einem einsichtsvollen Analysten gut recherchiert wurde. Darüber hinaus ist es für den Finanzanalysten reizvoll, die Asymmetrie der Informtionsverteilung zu seinen Gunsten auszunutzen, was häufig zu Lasten der Anleger geht. Wie können sich die Analysten dann aber dauerhaft als Marktpartner der Anleger etablieren? In dieser Arbeit werden anhand eines spieltheoretischen Modells Bedingungen abgeleitet, unter denen der gezielte Aufbau von Reputation eine Überwindung der Qualitäts- und Anreizprobleme ermöglicht. Damit wird gezeigt, daß die Einschaltung von Finanzanalysten als Informationsintermediäre zwischen Unternehmen und Investoren eine ökonomisch effiziente Lösung sein kann.
Aus dem Inhalt: Beschreibung der Tätigkeit von Finanzanalysten - Institutionelles Umfeld der Analysten - Theorie der Informationsintermediation - Voraussetzungen und Gestaltungsformen für den Informationsverkauf auf Kapitalmärkten - Modellierung des Reputationsaufbaus durch Finanzanalysten.