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Rußland und die schleswig-holsteinische Frage 1839-1853

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Randolf Oberschmidt

Die diplomatiegeschichtliche Arbeit illustriert den bisher nur unzureichend erforschten Anteil Rußlands an der schleswig-holsteinischen Frage 1839-1853. Eingebunden in die gesamteuropäische Auseinandersetzung zwischen dem Metternichschen System und den europäischen Demokratiebewegungen bedrohte der um die Zugehörigkeit der Herzogtümer Schleswig und Holstein geführte Krieg 1848-50 die russische Vormachtstellung in Nordeuropa und Deutschland. Durch Drohungen und eine geschickte Verhandlungsführung gelang Rußland 1853 noch einmal die vorläufige Regelung dieser Frage im Sinne der Legitimität.
Aus dem Inhalt: Entstehung der Krise um Schleswig-Holstein - Skandinavismus - Revolution von 1848 - Deutsch-dänischer Krieg 1848-50 - Londoner Protokoll, Olmützer Punktation, Warschauer Protokoll, Londoner Vertrag.