Show Less
Restricted access

Theoretische Betrachtungen kreditfinanzierter Fiskalpolitik

Series:

Klaus Holst

Die deutsche Finanzverfassung und der Maastricht-Vertrag begrenzen die Staatsverschuldung nach keynesianischem Muster, obwohl in den 70er Jahren keine guten Erfahrungen mit antizyklischer Fiskalpolitik gemacht wurden. Die Untersuchung zeigt, daß die Zeitpräferenz von Regierungen und die fortschreitende Globalisierung neue Argumente gegen eine diskretionäre (fallweise) Steuerung der Konjunktur liefern. Polit-ökonomische Aspekte und die zunehmende unternehmerische Freiheit in der Standortwahl legen es nahe, zur klassischen Stabilitätskonzeption zurückzukehren.
Aus dem Inhalt: Gesamtwirtschaftliche Ziele und wirtschaftliche Realität - Rechtfertigung kreditfinanzierter Fiskalpolitik - Zeitpräferenz und Wachstum - Globalisierung und keynesianische Stabilisierungskonzeption.