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Goethes Lyrik und klassisch-chinesische Gedichte

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Ji-Hong Tang

Für Goethe ist Poesie «wahrhafter Ausdruck eines aufgeregten erhöhten Geistes», für chinesische Dichter «Vermittler des Gedankens». Dieses Buch stellt erstmals klassisch-chinesische Gedichte in größerem Umfang nach der Thematik geordnet Goethes Lyrik gegenüber und begründet ihre Berührungspunkte anhand einer Analyse in literaturwissenschaftlich relevanten Bereichen. Beginnend mit einer Einführung in die klassisch-chinesische Lyrik und Ästhetik, sucht die Studie auf dem philosophischen und geschichtlichen Hintergrund das Wesen des lyrischen Sprechens herauszuarbeiten und durch einen kommentierten Vergleich in Einzelthemen ein differenziertes Gesamtbild der Lyrik Goethes und der klassisch-chinesischen Dichter zu vermitteln. In dem universalistischen Denken, in der Symbolsprache, in den Liebesgedichten und durch die mythischen Figuren werden die geistige Nähe und Gefühlsverwandtschaft, aber auch die Besonderheit und Divergenz beider Dichtungen gegenwärtig.
Aus dem Inhalt: Goethes Lyrik - Klassisch-chinesische Lyrik - Konfuzianische und daoistische Ästhetik - Einfluß chinesischer Dichtung auf Goethes Schaffen - Naturverständnis und Weltanschauungen - Symbolik und sinnbildliche Gestaltung in der Dichtung - Liebesauffassung und Liebesgedichte - Stoff-, Motiv- und Stilanalyse - Mythischer Stoff - Einsamkeit und Außenseitertum.