Show Less
Restricted access

Ist Europa ein optimaler Währungsraum?

Eine theoretische und empirische Analyse auf der Grundlage von Nachfrage- und Angebotsschocks

Series:

Laura Auria

Ist Europa ein optimaler Währungsraum? Die Beantwortung dieser Frage hängt vom Verhältnis zwischen den Kosten und dem Nutzen der Währungsunion ab. Bei einem gegebenen Nutzen ist die Währungsunion nur dann sinnvoll, wenn die Kosten vergleichsweise gering bleiben. Die vorliegende Arbeit untersucht im Rahmen eines Drei-Länder-Modells einer Wechselkursunion durch einen spieltheoretischen Ansatz die Einflußfaktoren der Kosten. Makroökonomische Kosten entstehen in Form von Inflation oder Arbeitslosigkeit, falls die ökonomische Entwicklung zweier Länder (bzw. die Schocks, denen sie ausgesetzt sind) bei einer einheitlichen Geldpolitik asymmetrisch ist. Im empirischen Teil der Arbeit wird das entwickelte Modell geschätzt und eine Impuls-Antwort-Analyse durchgeführt. Der Anteil asymmetrischer Schocks wird dabei als Basis für die Untersuchung, welche europäische Länder einen optimalen Währungsraum bilden, herangezogen.
Aus dem Inhalt: Europäische Währungsunion - Optimale Währungsräume - Drei-Länder-Modell einer Wechselkursunion - Stabilisierungspolitik in offenen Volkswirtschaften - Spieltheoretischer Ansatz - Vektorautoregressive Analyse - Impuls-Antwort-Funktionen.