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Zivilprozeß und Gerichtsverfassung

Ausschüsse der Akademie für Deutsches Recht und «Ämter» des Reichsjustizministeriums von 1934-1944

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Werner Schubert

Der Band dokumentiert - konzentriert auf die Grundstrukturen des Zivilprozesses, der Zwangsvollstreckung und der Gerichtsverfassung - die Arbeiten der Ausschüsse der Akademie für Deutsches Recht für bürgerliche Rechtspflege (1934-43), für «Wahrheitsforschung im Streitverfahren» (1943) und für «Rechtsprechung durch das Volk» (1943). Ferner enthält der Band die zeitlich parallelen Verhandlungen der «Ämter» des Reichsjustizministeriums über die in der Spätphase des Nationalsozialismus 1943/44 geplante Reform des Zivilprozesses, der Gerichtsverfassung und der Stellung des Richters. In der monographischen Einleitung bringt der Herausgeber eine Geschichte des deutschen Zivilprozesses von der Jahrhundertwende bis 1945.
Aus dem Inhalt: Themen der nationalsozialistischen Reformdiskussion: Auflockerung der Verhandlungsmaxime - Wahrheitspflicht - Versäumnisverfahren - Rechtsmittelsystem - Zulassungsrevision - Einheitliches Zwangsvollstreckungsverfahren - Einschränkung des Prioritätsgrundsatzes - Einheitliches Eingangsgericht - Schöffenrichter - Führergrundsatz - Stellung des national-sozialistischen Richters und dessen «Unabhängigkeit» - Rechtspfleger.