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Max Frischs Roman «Homo Faber» - betrachtet unter theologischem Aspekt

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Christian Hoffmann

Der Autor strebt eine offene Theologie und den Dialog an. Er lässt sich die Fragen vom Werk Frischs geben und bemüht sich, behutsam mit ihnen umzugehen. Die elementare Frage, der nachgegangen wird, lautet: «Was ist der Mensch»? Im Vordergrund steht die Behandlung, die sie im «Homo Faber» erfährt, doch wird stets auf das Gesamtwerk Frischs, besonders auf das Tagebuch I (1946-1949) verwiesen. Der Schriftsteller wird «beim Wort genommen» und mit seinem eigenen Wort konfrontiert. Dabei wird freilich immer wieder deutlich, dass sich die Erfahrung einer «biblischen Religion» (Tillich) nicht automatisch mit der eines engagierten Schriftstellers unserer Tage deckt.