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Die NSDAP im Bayerischen Landtag 1924-1933

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Robert Probst

In der Zeit der Weimarer Republik zogen Nationalsozialisten in den Reichstag und in die Länderparlamente ein. Somit saßen dezidierte Feinde des Parlamentarismus in den Parlamenten. Diese Studie rückt die Fraktion der NSDAP im Bayerischen Landtag zwischen 1924 und 1933 in den Blick. Es wird untersucht, wie die NSDAP im Rahmen einer demokratischen Verfassung mit anti-demokratischer und anti-parlamentarischer Stoßrichtung sowie mit scheinlegalen Mitteln die Demokratie untergrub. Die NSDAP-Fraktion lehnte Palaver und Papierarbeit zwar grundsätzlich ab, verstand es aber immer wieder, die aktuelle Tagespolitik taktisch für ihre Ziele auszunutzen. Es gelang der NSDAP mit spektakulären Aktionen, dem Ansehen der Schwatzbude an der Prannerstraße schweren Schaden zuzufügen und somit einen Beitrag zum Zusammenbruch der Demokratie 1933 zu leisten.
Aus dem Inhalt: Die NSDAP: Von der Putschbewegung zur Partei - Die Fraktion des Völkischen Blocks 1924/25 - Die Binnenstruktur der NS-Fraktion im Bayerischen Landtag 1925 bis 1932 - Techniken und Taktiken der NS-Fraktion - Inhaltliche Schwerpunkte, Themen und Sonderformen des Auftretens - Die «Machtergreifung» im Bayerischen Landtag.