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Naturrecht, Rechtsphilosophie oder Rechtstheorie?

Zur Geschichte der Rechtsphilosophie an Österreichs Universitäten (1848-1945)

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Peter Goller

Die große Tradition der österreichischen Rechtsphilosophie und Rechtstheorie, also das Martini-Zeillersche Naturrecht im Umfeld der ABGB-Kodifikation (1811) oder die Reine Rechtslehre von Hans Kelsen (Wiener Rechtstheoretische Schule) sind weithin bekannt. Gleiches gilt für die österreichische rechtssoziologische Tradition (u.a. Eugen Ehrlich). Vor diesem Hintergrund werden in einem historischen Überblick die diversen, oft vergessenen Verzweigungen österreichischer universitärer Rechtsphilosophie geschlossen dargestellt, so die Vormärzhegelianer, die herbartianische Rechtsphilosophie August Geyers, die «allgemeine Rechtslehre» Adolf Merkels, die rechtsphänomenologischen Bemühungen von Felix Kaufmann und Fritz Schreier, das Rechtsdenken von Eric Voegelin oder die «gegenstandstheoretische Rechtsphilosophie» von Johann Mokre.
Aus dem Inhalt: Die Kritik am Zeillerschen Naturrecht - Hegelsche und Herbartianische Rechtsphilosophie in Österreich - Früher Rechtspositivismus - Verzweigungen der Reinen Rechtslehre - Die Rückkehr des Naturrechts im 20. Jahrhundert.